Spargeln
Frühling ist Spargelzeit
Es gibt circa 220 verschiedene Arten der Gattung Spargel (Asparagus). Die essbare Sorte, die bei uns üblich ist, wird als Gemüsespargel oder Gemeiner Spargel (Asparagus officinalis) bezeichnet.
Gegessen werden die jungen Triebe der Pflanze, davon stammt ursprünglich auch der Name: «junger Trieb» heisst auf griechisch «asp(h)áragos».
Die Gemüsespargel ist in den eher warmen und gemässigten Regionen Süd- und Mitteleuropas, Nordafrika und Vorderasien verbreitet. Hauptproduzent von Spargeln in Europa ist Deutschland.
Spargeln werden von etwa Mitte April bis Mitte Juni noch als Sprösslinge geerntet, bevor sie im Juni und Juli ihren Blütenstand erreichen. Der weisse Spargel wird vor seinem Austreten aus der Erdoberfläche, der grüne Spargel erst danach gestochen, d.h. ca. 25 cm ausgegraben und mit einem speziellen Stechmesser am unteren Ende abgeschnitten. Die Ernte wird auch bei uns noch immer vorwiegend in Handarbeit ausgeführt.
Der Spargel in der Küche
Auch wenn Spargeln nach dem Verzehr bei den meisten Menschen einen strengen Geruch des Urins verursachen, sind Sie als geschmackvolles und äusserst gesundes Gemüse sehr beliebt. Spargeln haben kaum Kalorien und wirken entwässernd, enthalten viel Vitamin C, K, A, B1, B2, E, Folsäure, sowie Magnesium, Eisen, Kalium und Kupfer – ein richtiges Diät-Gemüse also!
Bei uns finden sich in dieser Jahreszeit häufig Spargelcrèmesuppen und die klassischen weissen Spageln mit Sauce hollandaise, Schinken und Kartoffeln auf den Menukarten der Restaurants. Aber auch als Salat zubereitet, z.B. in Kombination mit Erdbeeren, oder als Spargelrisotto sind sie sehr zu empfehlen.
Am häufigsten werden Spargeln im Wasser gekocht. Mit Salz und gegebenenfalls ein bisschen Zucker, um den leicht bitteren Geschmack zu mildern, werden Sie je nach gewünschter Bissfestigkeit 10-20 Minuten lang gegart. Dabei braucht der grüne Spargel in der Regel einige Minuten weniger als der weisse Spargel.