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Kulturelles
22. Nov. 2014
"Dubach am Berg" - Krimi-Lesung von Norbert Hochreutener

Samstag, 22. November 2014, ab 19.00 Uhr Während eines Geschäftsausfluges ins Jungfraugebiet wird...



Kulinarisch
7. Nov. - 12. Nov. 2014
Martini-Gans

Freitag, 7. November bis Mittwoch, 12. November 2014 Es ist schon langjährige Tradition im Waldhe...



Kulinarisch
31. Okt. - 14. Dez. 2014
Wildgerichte

mit Reh und Wildsau aus heimischer Jagd....



 

Weindegustation

Einen Wein degustieren heisst , die Sinne wecken. Es gilt die Augen, die Nasen, die Zunge zu benützen. Degustieren heisst auch versuchen, sich das Bouquet und den Charakter des Weins zu merken. Dazu benötigt man einen angenehmen Ort, frei von Blumen-, Rauch- und Küchengerüchen und eine ideale Zimmertemperatur zwischen 18 und 20 Grad. Man degustiert die Wein im «Crescendo», das heisst man beginnt mit der kleinsten Appellation und in der Reihenfolge weiss,. rosé, rot.

Eine wichtige Rolle spielen auch die Gläser. Von Experten wird weltweit das INAO-Degustationsglas bevorzugt (siehe Abb.).

Diese Bedingungen können auch bei einem gemütlichen Essen im Restaurant erfüllt werden. Nachfolgend einige der wichtigsten Grundregeln und Begriffe der Weindegustation:

Die eigentliche Degustation verläuft in drei Phasen:

Das erste Urteil erfolgt durch das Auge.
Man beurteilt die Farbe des Weins, welche durch die Rebsorten geprägt ist. Unabhängig von der Farbe muss der Wein klar und «glanzhell» sein. Zur Beurteilung der Transparenz stellt man das Glas auf einen weissen Untergrund und neigt dieses etwas zur Seite, damit die Weinoberfläche eine ovale Form annimmt. Dadurch erhält man Auskunft über das Alter sowie den Konservierungsstand (Beispiel Weisswein: ein fahles Gelb mit grünlichem Schimmer zeigt Jugend und Gesundheit; ein gehaltvolles Strohgelb auf eine bereits eingesetzte Alterung hin.

In der zweiten Phase kommt die Nase zum Zug.
Man schwenkt das Glas kreisförmig. Somit dringt Luft in den Wein ein und die vollen Düfte entfalten sich.

Die letzte Prüfung erfolgt im Mund.
Man hat den Wein betrachtet, sein Bouquet wahrgenommen und nun kommt der Moment ihn zu kosten. Die erste Geschmacksempfindung ist oft täuschend. Darum beginnt das Urteilen erst nach dem zweiten Schluck. Man nimmt jeweils nur wenig Wein in den Mund und zieht ein bisschen Luft ein, damit sich der Wein im Innern des Gaumens voll entfaltet. Man lässt den Wein langsam den Gaumen hinunter fliessen und konzentriet sich auf die Beständigkeit der Aromen, der «Länge im Gaumen».

Einige der geläufigsten Geschmacksempfindungen:
körperreich enthält viel Extrakt – man kann ihn «beissen»
gehaltvoll reich an Alkohol und an Geschmack, gute Farbe
elegant harmonische, nicht zu kraftvolle Basis
ausgewogen harmonische Verbindung der Geschmackstoffe
weich elegant, harmonisch runde Weine, ohne Tanin
geschmeidig weicher Wein mit wenig Gerbsäure und ohne Kanten
nervig angriffig, mit Charakter
trocken enthält keinen Restzucker (im Gegensatz zu «weich»)
hart zu hoher Säuregehalt, unangenehmer Geschmack
flach zu wenig Säure und Charakter
geschlossen Inhaltsstoffe wirken noch nicht, zu wenig Brillanz
grün junger Wein, säurebetont
überaltert Qualität durch Alterung verloren
maderisiert dunkle Farbe, goldgelb oder ziegelrot, Geschmack wie Madeira-Wein

Was verrät die Etikette?

 

   
 

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